Gründung und Auflösung

Das Lager bestand von ab Januar 1944 bis Februar 1945 (Angabe nach Biedermann).

Lagername/-bezeichnung/Betrieb

BMW-Flugmotorenbau GmbH, Werk Eisenach

Offizielle Bezeichnung des Lagers

Außenlager des KZ Buchenwald


Tarnbezeichnung

„Emma“

Häf
tlinge

Männer

Zahl der Häftlinge

Nach bisherigen Erkenntnissen: 627 im Juli 1944, im gesamten Zeitraum: ca. 2.500


Standort des Lagers

An der Landstraße Abzweig B 84, Richtung Hötzelsroda, genannt Dürrerhöfer Allee.

Unterbringung der Häftlinge

Werkhalle M, unmittelbar im Werksgelände selbst


Besonderheiten
(Verlagerung/Umbenennungen/Todesmärsche

nichts bekannt

Literatur

Constanze Werner, Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit bei BMW. Im Auftrag von MTU Aero Engines und BMW Group.München 2006

Bianka Breitung, Diplomarbeit: "Die Außenkommandos des ehemaligen fasch. KZ.'s. Buchenwald in Eisenach ("Emma"), Abteroda ("Anton") und in Bad Salzungen."


Gedenkzeichen am Ort

Gedenkstein

Besondere Zeugnisse/Quellen/vorhandene Objekte des ehemaligen Außenlagers am Ort

Das Werk wurde nach Kriegsende geschleift, teilweise ist das Areal mit einer Kleingartenanlage überbaut.

Teilweise befand sich hier später eine Mülldeponie, große Teile sind von Grün überwuchert, bei genauem Hinsehen sind allerdings noch bauliche Reste der einstigen Anlage erkennbar.

Kontakt

 

Dr. Reinhold Brunner

Stadtarchivar

Stadtarchiv Eisenach

Markt 24
99817 Eisenach

Telefon:    03691 / 670 132
Telefax:    03691 / 670 914
E-Mail:      reinhold.brunner@eisenach.de

Internet:   www.eisenach.de
               www.stadtarchiv-eisenach.findbuch.net

 

Hier finden Sie Informationen zu Orten außerhalb des Konzentrationslagers Buchenwald, wo Häftlinge gestorben sind oder ermordet wurden:


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