Gründung und Auflösung

vom 14.11.1944 bis 15.01.1945 eigenständiges Lager, davor und danach Aussenlager vom KZ Buchenwald


Lagername/-bezeichnung/Betrieb


S III (Sonderbauvorhaben III)


Offizielle Bezeichnung des Lagers


S III (Sonderbauvorhaben III)


Tarnbezeichnung


keine Information


Häftlinge


keine Information


Zahl der Häftlinge

12.459 Häftlinge am 16.02.1945 laut Unterlagen, Schätzung im gesamten Zeitraum von November 1944 bis Anfang April 1945 ca. 20.000 Häftlinge

 

Standort des Lagers



Rot   - Nachgewiesene Lager/Außenlager
Grün - Andere mögliche Baustelle, bzw. wichtiger Ort
Gelb  - Nachgewiesene Baustelle bzw. Bau


Unterbringung der Häftlinge


Holzbaracken, Zelten, Munitionsbunker, Stollen


Für welche Firma, welchen Auftraggeber erfolgte die Zwangsarbeit?


Auf Befehl Hitlers hatte Reichsführer SS Himmler mit den Ausbau einer neuen Unterkunft (Führerhauptquartier) begonnen. Mit der Durchführung wurde SS-Gruppenführer Kammler beaufrtragt. Als Ausbau zur gedeckten Führungsstelle der militärischen und politischen Führung des 3. Reiches.


Besonderheiten
(Verlagerung/Umbenennungen/Todesmärsche)

Ab 03.04.1945 Todesmärsche ins Stammlager Buchenwald, sowie in die Lager Theresienstadt, Dachau und Flossenbürg.

 

Literatur

Fäth, Harald "Geheime Kommandosache S III"
Herber, Klaus "Inferno Jonastal"
Remdt, Gerhardt "Rätsel Jonastal"
Raschke, Helga "Das Aussenkommando S III und die Bauvorhaben im Jonastal"
Schambach, Klaus-Peter "Tatort Jonastal"
Zeigert, Dieter "Hitlers letztes Refugium"

Gedenkzeichen am Ort

Denkmal im Jonastal bei Espenfeld
Denkmal auf den Truppenübungsplatz Ohrdruf
Denkmal Ohrdruf Innenstadt

 

Besondere Zeugnisse/Quellen/vorhandene Objekte des ehemaligen Außenlagers am Ort

Stollenanlage und Fundamenreste im Jonastal, Fundsachen Dokuzentrum, Infopunkt "Waggon von Compiegne" in Crawinkel

 

Kontakt

 

GTGJ e.V.

99310 Arnstadt
Rehestädter Weg 4 (Lokschuppen)
E-Mail:     jonastalverein@t-online.de

Internet:  www.gtgj.de


Hier finden Sie Informationen zu Orten außerhalb des Konzentrationslagers Buchenwald, wo Häftlinge gestorben sind oder ermordet wurden:


Sterbeorte >>



 

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