Gründung / Auflösung: 

14. Sept. 1944 - 4. April 1945


Lagername, Bezeichnung, Betrieb: 

G.E. Reinhardt, Zahnradwerk


Offizielle Bezeichnung / Tarnbezeichnung:

Keine Information

Häftlinge: 

fast ausschließlich Männer, überwiegend polnische, auch ungarische Juden (möglicherweise auch andere  Nationalitäten) aus dem KZ Buchenwald


Zahl der Häftlinge: 

ca. 450 - 470


Standort des Lagers: 

96515 Sonneberg, Hallstr. 39; das ist Sonneberg-West, am Weg Wildenheid-Bettelhecken, direkt an der Grenze nach Bayern


Unterbringung der Häftlinge: 

Baracken auf dem Werksgelände


Besonderheiten: 

Todesmarsch von ca. 440 Häftlingen (andere Zahl: 467) am 4. April 1945  - Bericht siehe Literatur: Stier - Ende 7.5.1945 Praseles (ca. 50 km vor Prag); 10 Todesopfer schon nahe Sonneberg


Literatur: 

Stier, Gerhard: Zwangsarbeit in Sonneberg - Das Beispiel Zahnradwerk. Sonneberg [2001] (Vortragsreihe / Sonneberger Museums- und Geschichtsverein : Sonderheft ; 2). 
Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung: 1939-1945, Bd. 8: Thüringen, hrsg. von Ursula Krause-Schmitt, Frankfurt-Bockenheim 2003, S. 290f. "Zahnradwerk Sonneberg" - Das vergessene KZ: ein Film von SON-Film, Sonneberg 2007. 
Kühnler, G.: Dokumentation zur Geschichte des Außenkommandos Sonneberg des KZ Buchenwald. Weimar 1984 (ungedr. Belegarbeit, vorh.: Thüringisches Staatsarchiv Meiningen). 
Shoah Foundation Institute (ca. 35 DVDs)
Yad Vashem, Data Base of Shoah Victims' Names (1 Beleg)
DEGOB (1 Beleg)
United States Holocaust Memorial Museum, Holocaust Survivor and Victim Catalog - Häftlingsliste ca. Jan. 1945.


Gedenkzeichen am Ort: 

Gedenkstätte Hallstraße (ca. 1 km nördlich des eigentlichen Geländes); Gedenkstätte auf dem "Schustershieb" für Opfer des Todesmarsches; 13 Metalltafeln entlang der Marschroute des Todesmarsches

 

Hier finden Sie Informationen zu Orten außerhalb des Konzentrationslagers Buchenwald, wo Häftlinge gestorben sind oder ermordet wurden:


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