Gründung und Auflösung

21.10.1944 bis 3.4.1945

Lagername/-bezeichnung /Betrieb

Die ehemaligen Kammgarnwerke Langensalza GmbH wurden schrittweise in einen Rüstungsbetrieb umgewandelt, unter dem Namen "Langenwerke AG" Junkers Flugzeug- und Motorenwerke AG Dessau.

Offizielle Bezeichnung des Lagers

„Außenkommando Brunshausen, Apparatebau, Werk A“
Es ist ein sog. „Fabrikkommando“, das zum benachbarten Flugzeugwerk der Ernst Heinkel AG gehörte.
Es handelte sich um das 79. Außenlager des KZ Buchenwald.

Tarnbezeichnung

keine Information

Häftlinge

keine Information

Zahl der Häftlinge

1.000 – 1.500

Standort des Lagers

In Langensalza am Klausberg unter der Adresse:
Vor dem Westtor 1

Unterbringung der Häftlinge

Vor Ort auf dem Werksgelände

 

Für welche Firma, welchen Auftraggeber erfolgte die Zwangsarbeit?

Junkers Flugzeug- und Motorenwerke AG Dessau


Besonderheiten
(Verlagerung/Umbenennungen/Todesmärsche)

Todesmarsch der Häftlinge aus dem Außenlager Langensalza in das Hauptlager Buchenwald
vom 1. bis 3. April 1945 über Bad Tennstedt, Straussfurt, Sömmerda, Schlossvipppach,
Hottelstedt, Buchenwald.

Literatur

keine Literatur, nur vereinzelt Archivquellen

Zusammenfassung von Informationen in einer Broschüre zu einer Ausstellung zum Thema,
Hrsg. Kulturverein "Stadtmauerturm" e.V., 2008

Gedenkzeichen am Ort

Todesmarschstele eingeweiht 1984 an der Ecke Feldstraße / Friedrich-Hahn-Straße
Mahnmal zum Gedenken an 22 umgekommene Häftlinge auf dem Werksgelände
(Eingang Fabrikstraße), errichtet 1966

Besondere Zeugnisse/Quellen/vorhandene
Objekte des ehemaligen Außenlagers am Ort

keine Information

Kontakt

Stadtverwaltung Bad Langensalza
Stadtarchiv
Marktstr. 1
99947 Bad Langensalza

Telefon:  03603 / 85 93 20
E-mail:    stadtarchiv@bad-langensalza.thueringen.de


Hier finden Sie Informationen zu Orten außerhalb des Konzentrationslagers Buchenwald, wo Häftlinge gestorben sind oder ermordet wurden:


Sterbeorte >>

 

 

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