Gründung und Auflösung

August 1944 bis März 1945; Evakuierung am 21.3.1945 wegen „Feindnähe“.
Bewachung des Lagers durch zum Außendienst nach Bochum abkommandierte SS-Wachen des KZ Buchenwald; Kommando: SS-Oberscharführer Johann Schmidt


Lagername/-bezeichnung/Betrieb

Konzentrationslager Buchenwald, Arbeitskommando Eisen- und Hüttenwerke

Häftlinge

keine Informationen

Zahl der Häftlinge

652 im November 1944; Transport von 622 Häftlingen im März 1945 nach Buchenwald

Standort des Lagers

Auf dem Werksgelände der Eisen- und Hüttenwerke AG in Bochum

Unterbringung der Häftlinge

Auf dem Werksgelände der Eisen- und Hüttenwerke AG in Bochum

Für welche Firma, welchen Auftraggeber erfolgte die Zwangsarbeit?

Eisen- und Hüttenwerke AG (1947 Neugründung als Stahlwerke Bochum AG)

 

Besonderheiten
(Verlagerung/Umbenennungen/Todesmärsche)

Im Januar 1945 Transport "unbrauchbarer" Häftlinge nach Buchenwald.

Literatur

VVN-Bund der Antifaschisten, Kreisvereinigung Bochum: Die Verfolgung der Juden in Bochum und Wattenscheid. Die Jahre 1933-1945 in Berichten, Bildern und Dokumenten, Altenberge 1993, S. 61

Ingrid Wölk: Bochum (Eisen- und Hüttenwerke) in: Wolfgang Benz, Barbara Distel (Hg.): Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Band 3: Sachsenhausen, Buchenwald, München 2006, S. 399f.

Gedenkzeichen am Ort

Nein

Besondere Zeugnisse/Quellen/vorhandene Objekte des ehemaligen Außenlagers am Ort

Nein

 

 

Kontakt

 

Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte
Wittener Straße 47
44789 Bochum

Tel.: 0234/910-9501/9511
Fax: 0234/910-9504

E-Mail:    stadtarchiv@bochum.de
Internet: www.bochum.de/stadtarchiv


Hier finden Sie Informationen zu Orten außerhalb des Konzentrationslagers Buchenwald, wo Häftlinge gestorben sind oder ermordet wurden:


Sterbeorte >>

 

 


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