Wie hieß das Lager?(offizielle Bezeichnung/Tarnname)

Außenkommando „Dessauer Waggonfabrik“; fälschlich auch Außenlager „Junkerswerke Dessau“

 

Standort des Lagers

Dessauer Waggonfabrik, Albrechtstraße 48

Gründung und Auflösung

Das Lager bestand vom 27. Oktober 1944 bis zum 21. April 1945


Zahl der Häftlinge

335-350 (zum Zeitpunkt der Befreiung 338)

Für welche Firma, welchen Auftraggeber erfolgte die Zwangsarbeit?

Dessauer Waggonfabrik AG; Arbeitsaufgaben: Waggonreparaturen, Tarnung von Kesselwaggons

Unterbringung der Häftlinge

in Nebenräumen bzw. Baracken am Arbeitsort „Große Halle“ (zweischiffige Montagehalle, errichtet 1921)

Besonderheiten
(Verlagerung/Umbenennungen/Todesmärsche

Am 20. April 1945 wurden vier Häftlinge von SS-Männern erschossen.

Literatur

Benoit Cazenave: Eine Arbeit größeren Stils. Geschichte des Buchenwald-Außenkommandos Dessauer Waggonfabrik, in: Dessauer Kalender 50(2006), S. 168-173; Herausgeber: Stadt Dessau, Stadtarchiv

Manfred Schneider: Waggonbau Dessau, in: Vor 50 Jahren. Der Neuanfang der Dessauer Industrie im Jahre 1945. Ergebnisse des industriegeschichtlichen Kolloquiums am 22. April 1995 im Stadtarchiv Dessau, Dessau (Stadt Dessau, Stadtarchiv) 1995, S. 43-53, hier: S. 45

Franz Brückner: Die Vorgeschichte des VEB Waggonbau Dessau von 1895 bis 1945, Berlin 1962, S. 72-80



Gedenkzeichen am Ort

Nein

Besondere Zeugnisse/Quellen/vorhandene Objekte des ehemaligen Außenlagers am Ort

Arbeits- und Unterbringungsort „Große Halle“ noch vorhanden

 

 

Kontakt

 

Stadt Dessau-Roßlau
Stadtarchiv
Lange Gasse 22
06844 Dessau-Roßlau

Tel.: 0340/215550
Fax: 0340/5169620
E-Mail:  archiv@stadtarchiv.dessau.de



Hier finden Sie Informationen zu Orten außerhalb des Konzentrationslagers Buchenwald, wo Häftlinge gestorben sind oder ermordet wurden:


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