Gründung und Auflösung

erste Nennung 12.04.1944 als Kdo. der III. SS-Baubrigade, ab 17.05.1944 AL des KL Buchenwald
Abzug Anfang März 1945, Ankunft KL Buchenwald am 13.03.1945 mit ca. 150 Häftlingen

Lagername/-bezeichnung/Betrieb

Deutsche Erd- und Steinwerke, Trümmerbeseitigung, Schuttverwertung, Sprengungen

Offizielle Bezeichnung des Lagers

Düsseldorf-Friedrichstadt (DESt)
Kommandant SS-Uschaf Sablonsky, SS-Obschaf Janische (oder Janitschke)

Tarnbezeichnung

keine Information

Häftlinge

Männer

Zahl der Häftlinge

210 (Mai 1944), 170 (Sommer 1944), 50 davon in einem Sprengkommando (Polen, Russen, Belgien, Niederlande und deutsche politische Häftlinge)

Standort des Lagers

Elisabeth-Charlotten-Schule, Kirchfeldstraße 74-80, Düsseldorf-Friedrichstadt, heute Berufsschule

Unterbringung der Häftlinge

a.a.O.

Besonderheiten
(Verlagerung/Umbenennungen/Todesmärsche

Hinweis: Das Lager Düsseldorf-Friedrichstadt (DESt) war eng verknüpft mit dem Lager Düsseldorf-Friedrichstadt (Kalkum)

Literatur

KUSSMANN, ANDREAS: KZ-Außenkommandos und Gefangenenlager in Düsseldorf während des Zweiten Weltkriegs. Ein Forschungsbericht, in: Düsseldorfer Jahrbuch 61 (1988), S. 175-193.
KUSSMANN, ANDREAS: Lager und Haftstätten in Düsseldorf in der Zeit des Dritten Reiches, in: Augenblick. Zeitschrift der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, Nr. 3, Düsseldorf 1992, S. 5-8.
BENZ/DISTEL: Ort des Terrors 3, S. 428f.

Gedenkzeichen am Ort

Straßenschild als Hinweis

Besondere Zeugnisse/Quellen/vorhandene Objekte des ehemaligen Außenlagers am Ort

nein

Kontakt

Mahn- und Gedenkstätte der Landeshauptstadt Düsseldorf
Mühlenstraße 6
40200 Düsseldorf

Internet:  www.ns-gedenkstaetten.de/nrw/duesseldorf

 

Hier finden Sie Informationen zu Orten außerhalb des Konzentrationslagers Buchenwald, wo Häftlinge gestorben sind oder ermordet wurden:


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