Gründung und Auflösung

28.05.1943 (erste Unterbringung in Friedrichstadt von 50 Häftlingen, die täglich nach Kalkum, einer Ortschaft im Amt Ratingen-Land, gefahren wurden.
Kalkum wurde 1975 nach Düsseldorf eingemeindet.
17.05.1944 aus der III. SS-Baubrigade ausgegliedert und direkt dem KL Buchenwald als AL unterstellt.

Auflösung ab 29.03.1945, bis 10.04.1945

Lagername/-bezeichnung/Betrieb

III. SS-Baubrigade, Bombenräumung, Bombenentschärfung

Offizielle Bezeichnung des Lagers

keine Information

Tarnbezeichnung

keine Information

Häftlinge

Männer

Zahl der Häftlinge

50 (1943), 170 (August 1944), 15 (März 1945) zuzgl. einiger Zuchthausinsassen

Standort des Lagers

Elisabeth-Charlotten-Schule, Kirchfeldstraße 74-80, Düsseldorf-Friedrichstadt, heute Berufsschule (Nachtunterkunft)
Lager Arnheimer Str. 115 (Bahnhof) in Kalkum, Amt Ratingen-Land (Einsatzort tagsüber)

Unterbringung der Häftlinge

a.a.O.

Besonderheiten
(Verlagerung/Umbenennungen/Todesmärsche

Hinweis: Das Lager Düsseldorf-Friedrichstadt (Kalkum) war eng verknüpft mit dem Lager Düsseldorf-Friedrichstadt (DESt).
Das Lager verließ als letztes Außenlager aus Buchenwald Düsseldorf zwischen dem 13.3. und 10.4.1945.

Literatur

KUSSMANN, ANDREAS: KZ-Außenkommandos und Gefangenenlager in Düsseldorf während des Zweiten Weltkriegs. Ein Forschungsbericht, in: Düsseldorfer Jahrbuch 61 (1988), S. 175-193.
KUSSMANN, ANDREAS: Lager und Haftstätten in Düsseldorf in der Zeit des Dritten Reiches, in: Augenblick. Zeitschrift der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, Nr. 3, Düsseldorf 1992, S. 5-8.
BENZ/DISTEL: Ort des Terrors 3, S. 428f.

Gedenkzeichen am Ort

nein

Besondere Zeugnisse/Quellen/vorhandene Objekte des ehemaligen Außenlagers am Ort

nein

Kontakt

Mahn- und Gedenkstätte der Landeshauptstadt Düsseldorf
Mühlenstraße 6
40200 Düsseldorf

Internet:  www.ns-gedenkstaetten.de/nrw/duesseldorf

 

Hier finden Sie Informationen zu Orten außerhalb des Konzentrationslagers Buchenwald, wo Häftlinge gestorben sind oder ermordet wurden:


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