Gründung und Auflösung

von Juli 1944 bis Ende März 1945

Lagername/-bezeichnung/Betrieb

Lippstädter Eisen und Metallwerke(LEM)


Offizielle Bezeichnung des Lagers


SS-Kommando Lippstadt I, auch: Arbeitskommando Lippstadt I

Tarnbezeichnung

keine Information

Häftlinge

Frauen


Zahl der Häftlinge


insgesamt 1.167, davon in Lager I 832, in Lager II 335

Standort des Lagers

jeweils auf dem Werksgelände der betreffenden Firma (Skizze aus Beyer S. 19 anbei)

Unterbringung der Häftlinge

i
n Lager bei dem Werk:
Cappeler Landstraße 132 (heute: Beckumer Straße)

Besonderheiten
(Verlagerung/Umbenennungen/Todesmärsche


Todesmärsche: mehrere nach Bergen-Belsen, Dezember 1944 und Februar 1945, letzter Ende März 1945 in Kaunitz bei Gütersloh von Amerikanern befreit


Literatur


Burkhard Beyer, Zum Arbeitseinsatz nach Lippstadt. Die jüdischen Frauen in den KZ-Außenkommandos Lippstadt 1944 und 1945 (Lippstädter Spuren. Schriftenreihe des Heimatbundes Lippstadt 9/1993).

Karin Epkenhans, Die Frauenaußenkommandos des Konzentrationslagers Buchenwald, in: Dies., Lippstadt 1933-1945. Darstellung und Dokumentaion zur Geschichte der Stadt Lippstadt im Nationalsozialismus (Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Lippstadt 10), Lippstadt 1995, S. 181-188.

Wilfried Limper, Lebensbedingungen jüdischer Zwangsarbeiterinnen bei den ehemaligen Lippstädter Eisen- und Metallwerken (LEM) und ihre Befreiung in Kaunitz (ehem. Kreis Wiedenbrück), in: Lippstädter Heimatblätter 72, 1992, S. 49-55.

Gedenkzeichen am Ort

von ursprünglich zwei Gedenktafeln nur noch eine vorhanden (Kommando Lippstadt I, Graf-Adolf-Straße), die zweite in der Hospitalstraße (Kommando II) wurde gestohlen und bislang nicht wieder erneuert


Besondere Zeugnisse/Quellen/vorhandene Objekte des ehemaligen Außenlagers am Ort


keine Information

Kontakt

Stadtarchiv Lippstadt
Soeststr. 8
59555 Lippstadt

Telefon:   02941 / 98 02 62
Telefax:   02941 / 98 07 82 62
E-Mail:     stadtarchiv@stadt-lippstadt.de

Internet:  www.lippstadt.de


Hier finden Sie Informationen zu Orten außerhalb des Konzentrationslagers Buchenwald, wo Häftlinge gestorben sind oder ermordet wurden:


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