Gründung und Auflösung

von November 1944 bis Ende März 1945

 

Lagername/-bezeichnung/Betrieb

Westfälische Metall-Industrie (WMI)


Offizielle Bezeichnung des Lagers

SS-Kommando Lippstadt II, auch: Arbeitskommando Lippstadt II

 

Tarnbezeichnung

keine Information

 

Häftlinge

Frauen


Zahl der Häftlinge

insgesamt 1.167, davon in Lager I 832, in Lager II 335

 

Standort des Lagers

jeweils auf dem Werksgelände der betreffenden Firma


Lageskizze Lippstadt

(Skizze aus Beyer S. 19)



Unterbringung der Häftlinge

in Lager bei dem Werk:

Hospitalstraße 46

 

Besonderheiten
(Verlagerung/Umbenennungen/Todesmärsche

Todesmärsche:zu Fuß bis Kreiensen, dann per Bahn bis Leipzig, mit anderen offenbar bei Pirna von Sowjets befreit


Literatur

Burkhard Beyer, Zum Arbeitseinsatz nach Lippstadt. Die jüdischen Frauen in den KZ-Außenkommandos Lippstadt 1944 und 1945 (Lippstädter Spuren. Schriftenreihe des Heimatbundes Lippstadt 9/1993).

Karin Epkenhans, Die Frauenaußenkommandos des Konzentrationslagers Buchenwald, in: Dies., Lippstadt 1933-1945. Darstellung und Dokumentaion zur Geschichte der Stadt Lippstadt im Nationalsozialismus (Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Lippstadt 10), Lippstadt 1995, S. 181-188.

Wilfried Limper, Lebensbedingungen jüdischer Zwangsarbeiterinnen bei den ehemaligen Lippstädter Eisen- und Metallwerken (LEM) und ihre Befreiung in Kaunitz (ehem. Kreis Wiedenbrück), in: Lippstädter Heimatblätter 72, 1992, S. 49-55.

 

Gedenkzeichen am Ort

von ursprünglich zwei Gedenktafeln nur noch eine vorhanden (Kommando Lippstadt I, Graf-Adolf-Str.), die zweite in der Hospitalstraße (Kommando II) wurde gestohlen und bislang nicht wieder erneuert

 

Besondere Zeugnisse/Quellen/vorhandene Objekte des ehemaligen Außenlagers am Ort

keine Information

 

Kontakt


Stadtarchiv Lippstadt
Soeststr. 8
59555 Lippstadt

Telefon:   02941 / 98 02 62
Telefax:   02941 / 98 07 82 62
E-Mail:     stadtarchiv@stadt-lippstadt.de

Internet:  www.lippstadt.de

 

Hier finden Sie Informationen zu Orten außerhalb des Konzentrationslagers Buchenwald, wo Häftlinge gestorben sind oder ermordet wurden:


Sterbeorte >>

 


 

 

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