Gründung und Auflösung

vom 17. Juni 1944 bis 9. Februar 1945 waren hier 2.172 fast ausschließlich ungarische Juden inhaftiert

 

Lagername/-bezeichnung/Betrieb

- von der Brabag (Braunkohle-Benzin AG) errichtet, welches SS-intern die Bezeichnung „Magda“ trug


Offizielle Bezeichnung des Lagers

keine Information

 

Tarnbezeichnung

keine Information

 

Häftlinge

Männer


Zahl der Häftlinge

vom 17. Juni 1944 bis 9. Februar 1945 waren hier 2.172 fast ausschließlich ungarische Juden inhaftiert

 

Standort des Lagers

Das Lager befand sich an der Heinrichsberger Straße / Ecke Havelstraße.

 

Unterbringung der Häftlinge

Lager bestand aus vier Baracken, einem Zelt (für die Ruhrkranken) und einem Gebäude, in dem Küche und Krankenrevier untergebracht waren

 

Besonderheiten
(Verlagerung/Umbenennungen/Todesmärsche

Häftlinge arbeiteten hauptsächlich beim Bau von Luftschutzbunkern der Brabag.

Nur einige Hundert von ihnen erlebten die Befreiung.


Literatur

Pascal Begrich: Das Frauen-KZ der Polte OHG in Magdeburg, in: Stadtgeschichte in der NS-Zeit. Fallstudien aus Sachsen-Anhalt und vergleichende Perspektiven, Detlef Schmiechen-Ackermann, Steffi Kaltenborn (Hg.), Münster 2005, S. 123 ff.

 

Pascal Begrich: Die Polte OHG und das Außenlager des KZ Buchenwald Polte-Magdeburg, Magisterarbeit, Magdeburg 2003.

 

Tobias Bütow und Franka Bindernagel: Ein KZ in der Nachbarschaft. Das Magdeburger Außenlager der Brabag und der „Freundeskreis Himmler“, Köln 2003.

 

Gedenkzeichen am Ort

Ein Mahnmal (Eisenguss-Skulptur) wurde am 27. Januar 2001 enthüllt.

 

Besondere Zeugnisse/Quellen/vorhandene Objekte des ehemaligen Außenlagers am Ort

keine Information

 

 

Hier finden Sie Informationen zu Orten außerhalb des Konzentrationslagers Buchenwald, wo Häftlinge gestorben sind oder ermordet wurden:


Sterbeorte >>

 

 

 

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